In den Osterferien, vom 30. März bis zum 3. April 2026, hieß es für neun motivierte Athleten der Altersklassen U15 und U17 wieder: Ab in den Süden!

Ziel waren erneut die markanten Kalkfelsen rund um Buzet in Istrien. Das Ziel der fünf Tage war klar definiert: Erfahrung sammeln, die eigene Komfortzone erweitern und den Teamgeist in der vertikalen Welt stärken.

Der Montag startete direkt mit einer Bewährungsprobe im Klettergebiet Crni Kal. Obwohl uns zwischendurch leichter Regen begleitete, ließen sich die Jugendlichen nicht beirren. Der griffige Fels bot auch bei Feuchtigkeit genügend Halt, um die ersten Routen des Jahres souverän nach oben zu spulen. Müde, aber zufrieden, bezogen wir am Abend unser Quartier: traditionelle, urige Steinhäuser in Buzet, die sofort für echte Lagerfeuer-Atmosphäre sorgten.

Am Dienstag zeigte sich die Natur von ihrer ungestümen Seite. Geplant war eigentlich das Gebiet Kamena Vrata, doch heftige Sturmböen machten ein Klettern dort unmöglich. Flexibilität ist jedoch eine Kernkompetenz im Bergsport, und so wichen wir in den windgeschützten Buzetski Kanjon aus. Während über uns der Wind in den Bäumen tobte, konnten wir in der geschützten Schlucht intensiv an der Technik feilen.

Der Mittwoch diente der aktiven Regeneration. Kreativität war gefragt: Die Athleten bastelten fleißig hochwertige Kleinigkeiten für einen kommenden Spendenbazar. Am Nachmittag folgte der obligatorische Ausflug ans Meer nach Novigrad. Bei strahlendem Sonnenschein genossen wir die Meeresbrise, tobten uns auf dem Spielplatz aus und gönnten uns das erste (und sicher nicht letzte) Eis der Saison.

Der sportliche Höhepunkt folgte am Donnerstag im Sektor Kompanj. Bei traumhaftem Sonnenschein boten die berühmten Sinter-Routen perfekte Bedingungen. Hier konnten die Athleten zeigen, was in ihnen steckt, und einige persönliche Bestleistungen in den Fels meißeln.

Zum Abschluss am Freitag machten wir auf dem Heimweg erneut Halt in Crni Kal. Trotz des großen Andrangs am Fels konnten wir die letzten Sonnenstrahlen nutzen, bevor es zurück nach Kärnten ging.

Neben dem Fels standen Gemeinschaft und Selbstorganisation im Vordergrund. Gekocht wurde – ganz nach der Tradition des Vorjahres – in Gruppen, wobei die kulinarischen Ergebnisse fast schon Sterne-Niveau erreichten.

Ein herzlicher Dank gilt allen Unterstützern, vorallem an die Helvetia Villach und die Volksbank Kärnten, die diese wertvolle Woche für unsere Kletter-Jugend ermöglicht haben!